Energieversorgung und Klimaschutz

Foto zeigt: SPD bei den Rotenburger Stadtwerken- v. l. Bernd Sievert, Volker Meyer und Volker Harling

Landratskandidat Volker Harling informiert sich gemeinsam mit SPD-Vertretern bei den Rotenburger Stadtwerken zum Thema Klimaschutz durch Energieversorger

Klimaschutz ist das in alle politische Handlungsfelder ragende Thema. Wie Energieversorgung im Sinne des Klimaschutzes sichergestellt werden kann, fragten jüngst der Landratskandidat Volker Harling gemeinsam mit Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion bei den Rotenburger Stadtwerken nach.

Es klingt wie ein Widerspruch: Die Versorgung mit Strom, Wasser und Heizungswärme sicherstellen und dabei im Sinne des Klimaschutzes Ressourcen schonen.  Die Rotenburger Stadtwerke haben sich dieser widersprüchlichen Verantwortung gestellt und in allen Bereichen der Energieversorgung, aber auch darüber hinaus, den Klimaschutz in den Fokus allen Handelns gestellt. Der Wandel von fossilen Energieträgern zu erneuerbaren Energien birgt auch für kommunalpolitische Entscheidungsträger vielerlei Herausforderungen, gilt es doch die Interessen der Bürger:innen vor Ort in die Entscheidungen einzubeziehen. Dezentrale Energiegewinnung und Wahrung der Lebensqualität der Menschen in deren Umfeld diese Energie gewonnen wird, ein Spannungsfeld, in dem sich auch Landrat und Kreispolitik bewegen. So war es naheliegend, für den Landratskandidaten Volker Harling sich über die Lösungsansätze beim Energieversorger zu informieren.

Stadtwerke Geschäftsführer Volker Meyer stellte das breite Angebots-Portfolio der Rotenburger Stadtwerke vor. Längst sind die Stadtwerke nicht nur verlässliche Partner bei der Energieversorgung der Stadt Rotenburg. Auch der Rotenburger Flugplatz, sowie klimagerechte Immobilien und das Erlebnisbad Ronolulu gehören zum Leistungsumfang des Versorgers. Darüber hinaus bieten die Stadtwerke in enger Abstimmung mit der Stadt neben einem E-Car-Sharing Projekt auch die zur E-Mobilität nötigen Ladesäulen. Mit 10 Photovoltaikanlagen, eigenproduziertem Biogas aus dem mehrere BHKWs versorgt werden und einer urbanen Test-Windkraftanlage auf dem Dach des Hauptsitzes, werden die verschiedenen Formen der dezentralen Energiegewinnung erprobt und genutzt. Auch auf der Verbrauch-Seite gehen die Stadtwerke alternative Wege. Neben der energetischen Sanierung des Schwimmbades, welches über ein mit Bio-Methan gespeistes Blockheizkraftwerk versorgt wird, wurde kürzlich auch ein Mehrfamilien-Stadthaus fertiggestellt, dass nahezu energieneutral versorgt wird.

Ein weiterer Schwerpunkt dieses informativen Treffens betraf die Wasserversorgung. Nicht erst seit den Dürresommern stehen Wasserversorger in der Region vor großen Herausforderungen. Volker Meyer, vor seinem Wechsel zu den Stadtwerken als Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbandes, ging auf die Wasser-Gefährdungsquellen konkret ein. Neben Landratskandidat Harling, hatte auch der Initiator dieses Gespräches, Tarmstedter Bürgermeister-Kandidat Bernd Sievert (SPD), eine Vielzahl von Fragen rund um die kommunale Energieversorgung. Einig waren sich die Anwesenden darin, dass ein kommunaler Energieversorger, der sich über seine Kernaufgaben hinaus auch für das Allgemeinwohl engagiert, wertvoll für Stadt und Gemeinde ist.

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung von: Angelika Dorsch