BÜRGERNAH – ERFAHREN – ZUVERLÄSSIG

Liebe Wählerinnen und Wähler,

am 12.09.21 haben Sie an der Kommunalwahl teilgenommen. Bei der Wahl zum Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Tarmstedt habe ich von Ihnen 1461 Stimmen erhalten. Für dieses Vertrauen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Leider habe ich lediglich den 3. Platz belegt, sodass ich an der Stichwahl am 26.09.21 nicht teilnehmen kann. Das war für mich sehr enttäuschend. Nach dem Wahlabend habe ich viele Gespräche geführt und Nachrichten von Ihnen erhalten, in denen Sie ebenfalls Ihre Enttäuschung zum Ausdruck brachten. Der Wählerwille ist ein wichtiger Pfeiler der Demokratie und ich kann mit diesem Votum gut umgehen und leben. Ich werde mein politisches Engagement aufgrund dieses Ergebnisses nicht einstellen. Sie haben mir mit 1826 Stimmen das Vertrauen für den Kreistag gegeben. Bei der Samtgemeinderatswahl erhielt ich 1483 Stimmen und bei der Gemeindewahl fiel ihr Votum mit 481 Stimmen ebenfalls sehr gut aus. Dieses Vertrauen werde ich nicht enttäuschen, sodass ich die Mandate für alle drei Räte annehmen werde.

Vielen Dank!!!

Viele von Ihnen haben mich gefragt: „Bernd, wie geht es weiter? Soll ich überhaupt noch zur Stichwahl gehen und wen soll ich gegebenenfalls wählen?“

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich für folgende Antworten entschieden:

  1. Es ist wichtig zur Wahl zugehen und sein Wahlrecht auszuüben!

  2. Meine Stimme werde ich Oliver Moje geben!

Ich glaube, dass ich mit meinem Wahlprogramm und meinen politischen Ansichten ein große Schnittmenge mit den Ideen von Oliver Moje habe.

Oliver erfüllt wie alle Bewerber die Voraussetzung für das Amt.

Die Voraussetzungen stehen im Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG)

§80 Abs. 5. Gewählt werden kann, wer

1. am Wahltag mindestens 23 Jahre, aber noch nicht 67 Jahre alt ist,

2. nach § 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 wählbar und nicht nach § 49 Abs. 2 von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist und 3.die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland einzutreten.
Diesbezüglich ist es irrelevant welche beruflichen Qualifikationen der Bewerber mitbringt! Warum wurde diese Regelung durch das Land Niedersachsen eingeführt? Es sollten gerade für das Amt des Hauptverwaltungsbeamten auch Menschen gewonnen werden, die nicht aus der Verwaltung kommen und deswegen auch auf viele Verwaltungsabläufe einen anderen Blick haben!
                    

Ihr Bernd Sievert